Zum gestrigen Auswärtspiel reisten unsere C-Junioren zu Union Neuruppin. Da sich die ganze Verteidigung kank meldete, standen dem Trainer die Schweißperlen schon vor dem Spiel auf der Stirn. So mußte Jan von unseren D-Junioren aushelfen, was er über 70 min super machte. Außerdem mahnte der Trainer noch an, dass man sich von der Niederlage von Union Neuruppin vom letzten Spieltag nicht blenden lassen solle - was dann aber in der ersten Viertelstunde noch nicht so gelang.

Wir standen immer zu weit von den Leuten weg und die Laufbereitschaft ließ äußerst zu wünschen übrig. So geschah das, wovor man vorher gewarnt hat, Union ging mit 1:0 in Führung. Jetzt merkten die Jungs:  "Oh... ganz ohne Fußball zu spielen, geht es auch hier nicht" - und sie fanden so langsam ins Spiel. Nach einem schönen Spielzug gelang dann Leon auch das wichtige  1:1. Jetzt wurde unsere Mannschaft so langsam zwar spielbestimmend, aber konnte aus seinen erarbeiteten Chancen nicht so recht Kapital schlagen. So kam es dann wie immer, dass man sich noch vor der Halbzeit das 2:1 einfing. In der Halbzeit wurde es dann in der Kabine etwas lauter, damit alle mal so richtig wach wurden. Mit Anpfiff der zweiten Hälfte sah man dann endlich mal, was man mit 100%-Einsatz zu leisten im Stande ist. Jetzt wurde auch Fußball gespielt, so das man dann auch nach einer guten Ballstaffete zum 2:2 durch Lennox kam. Nun merkte das Team, dass es auch hier 3 punkte mitnehmen könnte und spielte weiter nach vorn. Nach einem perfekt getimten Zuspiel auf Fredi machte der dann das 2:3. Wer aber dachte, dass es jetzt von alleine geht täuschte sich! Neuruppin versuchte noch mal alles. Immer wieder angetrieben von einem guten Torwart der die Bälle immer wieder gefährlich weit in die Britzer Hälfte schlug, kamen die Hausherren auch noch zu Chancen, die aber von Kevin im Tor und von seinen Vorderleuten gut verteidigt wurden. Am ende muß man sagen zwar verdient gewonnen, aber schwer erarbeitet . Ich muß auch sagen, dass Neuruppiner Spieler , Trainer und Eltern ein super fairer Gastgeber waren. Ist auch nicht überall so selbstverständlich. :-) Bericht D. Wilkesmann