In der ersten Runde des AOK-Landespokal traf die neu zusammengestellte Spielgemeinschaft Lok Eberswalde/FSV Fortuna Britz auf den favorisierten Lokalrivalen FV Preussen Eberswalde.

Das Spiel startete denkbar ungünstig. Bereits in der 4. Minute verletzte sich ein Spieler von Preussen so schwer das Rettungskräfte alamiert werden mussten. Das Spiel wurde daraufhin für rund 20 Minuten unterbrochen. An dieser Stelle wünschen wir dem Sportskameraden noch einmal alles Gute und eine schnelle Genesung.

Bereits in der 31. Minute jubelten unsere Spieler das erste Mal und freuten sich über das 1:0. Leider dauerte der Jubel nur kurz, denn der Schiedrichter entschied auf Abseits. Keine 60 Sekunden später, wurde der Preussen-Keeper erneut mit einem satten Pfostenschuss auf die Probe gestellt. Nun waren auch die Preussen-Spieler wach und kämpften sich vor. Strammer Schuss am 16er und unser Keeper zeigte zum ersten mal sein Können. Durch eine großartige Parade blieb es beim 0:0. In der 39. Minute spielte Lok/Fortuna stark auf und belohnte sich mit dem verdienten 1:0.

Die Gäste von Preussen wurden in der Folge immer stärker und zeigten warum sie der Favorit sind. So kam was kommen musste und FV Preussen Eberswalde schaffte in der 55. Minute den Ausgleich. Allerdings führten kleine Fouls der Preussen-Stürmers erst zu gelben und im Anschluss zur gelb-roten Karte in der 60. Minute. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall und der gelb-roten Karte ging es für die deutlich geschwächten Preussen in die restlichen 30 Minuten in der regulären Spielzeit.

In der 57. Minute zeigte sich der Lok/Fortunen-Keeper abermals in Bestform und parierte erneut den Schuss des durchgebrochenen Gästespielers und hielt damit seine Mannschaft im Spiel. In der Folge konnte FV Preussen seine Dominanz auf dem Spielfeld weiter ausbauen und schuf sich eine Torchance nach der anderen. Allerdings fehlte am Ende das letzte bisschen Biss zum Torerfolg und man ging in die Verlängerung.

Die Verlängerung entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. In der 91. Minute teste Preussen das Tormaterial in dem man den Ball erst gegen den Pfosten und anschließend gegen die Latte schoss. Massives Glück für unseren Lok/Fortunen. Beide Seiten schafften sich in der Folge Räume und Möglichkeiten, waren aber nicht in der Lage das erlösende Tor zu schießen. Es kam wie es kommen musste, das Spiel ging ins Elfmeterschießen. Ein Elfmeterschießen wie es spannender hätte kaum sein können.

Beide Seiten verwandelten die ersten 4 Elfmeter. Der 5. Schütze des FV Preussen Eberswalde zeigte Nerven und schoss einen leichten Ball, den unser Keeper entschärfen konnte. Die Chance war da, den Favoriten bereits in der ersten Runde aus dem Pokal zu kegeln. Kein anderer als der Held des Abends griff sich den Ball und legte ihn auf den Punkt. Nach dem er bereits während der regulären Spielzeit mit 2 starken Paraden überhaupt dafür sorgte das man bis ins Elfmeterschießen kam und den Elfmeter parierte, übernahm unser Keeper die Verantwortung und lief an. Ein wuchtiger Schuss ins obere Drittel des Gehäuses besiegelte den Sieg der SpG Lok Eberswalde/FSV Fortuna Britz und setze dem Keeper die Krone als Held des Tages auf.

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